Linux in der Presse …
 
Wegweiser
« Betriebstechnik - SAN »
SANs (Storage Area Networks) sind als Backend-Storage großer Rechenzentren nicht mehr wegzudenken. Die Kosten dieser auf Fibre-Channel als Defacto-Standard basierten Technologie waren aber aufgrund der kostspieligen Technologie bislang aber auch mehr durch die Einsicht in die Notwendigkeit „finanziert“.

Ab einer bestimmten Größenordnung wird ein SAN notwendig. Wenn die reinen Speicheraktivitäten auf dem Frontend-LAN ein Ausmaß erreichen, daß sie das Unternehmensnetzwerk quasi außer Kraft setzen, ist diese Notwendigkeit erreicht. Die Entkoppelung der reinen Daten für den Ablauf der Geschäftsprozesse und der reinen Speicheraktivitäten auf dem Netzwerk wird dann zwingend - wenn nicht die Unternehmenskommunikation zusammenbrechen soll. Der Verlagerung der reinen Speicheraktivitäten in ein dediziertes Hochgeschwindigkeitsnetzwerk hat gegenüber "traditionellem" Netzwerkbetrieb auch entscheidende Vorteile in Punkto:

  • Manageability
  • Scalability
  • Flexibility

Als wesentlicher Nachteil der für SANs etablierten Fibre-Channel-Netze wird deren mangelhafte Security angesehen, weil der Anspruch an hohe Transportgeschwindigkeiten den Focus bei der Entwicklung dieser Netzwerk-Technologie darstellte. Die heutzutage für IP-Netze entwickelte Security fehlt den SANs 'der ersten Stunde' aber praktisch vollends.

Aus dem Dillemma sollen die neuen Konzepte der IP-SANs wieder herausführen. Dieser Ansatz bedeutet vor allen Dingen, daß etablierte IP-basierte Netzwerk-Technologie mit entsprechend entwickelter Sicherheit herangezogen wird, die zudem kostengünstig beschaffbar ist und nicht den völligen Umbau oder Neuaufbau einer bestehenden Netzwerkinfrastruktur darstellt. Hinzukommt, daß damit auch SAN-Architekturen für Mittelstandsunternehmen finanzierbar und diese von den Vorzügen der SAN-Technologie profitieren können, um einen strategischen Ansatz gegen die immer weiter ansteigende Flut von Daten zu finden.

Ganze Firmenkreise eifern derzeit um die Betreibergunst, mit ihrem Entwicklungsdrang für IP-SAN-Komponenten. ISCSI ist dabei ein wichtiges Schlagwort: SCSI-over-IP.

Für SAN-Lösungen im Linux-Umfeld steht mit GFS (Sistina Software) ein Betriebskonzept zur Verfügung. Ebenso bietet IBM mit GPFS eine Anbindung an SAN-Welten an.

Wer jetzt für sich die zunehmende Notwendigkeit von SAN-Lösungen sieht, aber einer traditionellen SAN-Lösung aufgrund der Kostenlast und Sicherheitsdefizite einer Umsetzung nicht zustimmen kann, steht damit natürlich fragend bis hilflos vor der sich entwickelnden Produktvielfalt.

Wir helfen Ihnen gern, und nehmen Ihnen die Last von den Schultern, damit auch Sie den Weg zu „Ihrer“ SAN-Lösung zur notwendigen Konsolierung Ihrer Storage-Umgebung finden.

Einen kleinen Wegweiser durch die NAS- & SAN-Thematik finden Sie hier

 
Home   Portfolio   Kontakt   Impressum   Partner   Referenzen   Anfrage   Sitemap  
powered by phpCMS — Build with Eclipse … the coding factory — V2.0 © 2002-2004, ComServe IT-Services