Linux-Cluster-Computing
… denn auch 1000 Inseln sind noch kein Kontinent …
Die Linux-Cluster-Community ist eine der aktivsten Arbeitsgruppen im gesamten Linux-Umfeld.
Insbesondere die großen „traditionellen“ Hersteller (IBM, HP, SUN) haben deshalb ein großes
Interesse – und gute Gründe, diesem High-End-Bereich ein großes Augenmerk zu schenken.
Hier zeigt sich ganz besonders deutlich, was Linux schon als Grundlage mitbringt: Es ist ein
Server-Betriebssystem das professionellen Anforderungen im Enterprise-Computing gerecht wird.
HA-Cluster (High-Availability)
Für „traditionelle“ Hochverfügbarkeitslösungen steht schon seit mehreren Jahren Cluster-Software
im Linux-Umfeld zur Verfügung – selbstverständlich auch eine OpenSource-Lösung, die ebenso
lizenzkostenfrei ist, wie das Betriebssystem selbst. Zudem ist diese Cluster-Software mit dem
Namen „Heartbeat“ das Referenz-Produkt der Cluster-Community und von ausgezeichneter Qualität.
ComServe hat dieses ohnehin schon hervorragende Produkt um Konzepte anderer professioneller
Cluster-Systeme erweitert, die es im Bereich des s.g. Storage-Fencing rock-solid macht, wodurch
diese Lösung unternehmenstauglich wird.
Unser VolumeGroup-Manager-Modul (VG) liefert für Heartbeat die Merkmale, die
aus dem Labor-Kern der Cluster-Software eine für den Unternehmenseinsatz taugliche Lösung
macht.
Ohne das VG-Modul, ist der 'shared storage' nur sehr unzulänglich verwaltbar und beim
'fail over' der Zerstörung von Daten ausgesetzt - was den gesamten Cluster-Aufbau ad
absurdum führt …
Das VG-Modul fordert die Verwendung des Logical-Volume-Managers (LVM) ohne
den kein Shared-Storage-Cluster sinnvoll betrieben werden kann und es schützt Ihre Storage-Bereiche
zuverlässig.
Hochverfügbarkeit ist:
- „Lebensversicherung“ für eine Unternehmens-IT - und die Investition in ein Hochverfügbarkeitssystem
ist sicher besser angelegt, als in eine Versicherung gegen Ausfallschaden, weil die einen Ausfall nicht
verhindern, sondern nur die kaum übersehbaren Folgen und Kosten lindern kann – die Unannehmlichkeiten
bleiben.
- Investitionsschutz, denn Cluster führen zu effizienteren System-Architekturen
- Wettbewerbsvorteil, weil Ausfallzeiten dadurch minimiert werden.
Das Linux-Virtual-Server-Konzept (LVS)
… die Quadratur des Clusters …
Der Name könnte fast glauben machen, daß es sich hier um einen einzelnen „Server“ handelt – die
wäre jedoch weit gefehlt. Ein LVS ist ein lastverteilender Multinode-Cluster in 3-Tier-Architektur und
liefert zugleich Grundlage für High-Performance-Computing (HPC) als auch einen weiter gesteigerten
Ausfallschutz.
Mehr zu diesem Thema erfahren sie hier …
Grid Computing
… Cluster in der 3ten Potenz …
Grid Computing zählt zu den verheißungsvollsten Tendenzen in der modernen Betriebstechnik. Wer schon
heute eine Linux-Virtual-Server-Infrastruktur im IT-Umfeld etabliert hat, für den ist der Schritt zur
bahnbrechenden Grid-Computing-Technologie nur noch ein kleiner Schnitt.
IBM geht mit seiner „on demand“-Architektur genau in diese Richtung:
- Zugang zu Systemleistung dann, wenn sie gebraucht wird.
- Zugang zu Services dort, wo der Dienst mit entsprechener Leistung zu Verfügung steht.
Die Gründe für die Methodologie dieser Technologie liegen auf der Hand:
- Wo traditionelle Server-Systeme durch ihre statische Zuordnung zu kaum mehr als
5-20% ihrer Leistung ausgelastet sind, erreicht Grid Computing eine Auslastung von
bis zu 98%. Das bedeutet nicht nur Investitionsschutz, sondern auch Investitionssicherheit
und Wettbewerbsvorteil.
- Die Verbund-Architektur (Cluster) verbessert die Managebarkeit erheblich und senkt dadurch
personelle Aufwände.
Mehr zu diesem Thema erfahren sie hier …
Cluster sind die "Server" der Zukunft - mit Linux -konstengünstiger denn je- heute schon erreichbar …