LVS-Systeme sind geeignet, um auf höchst kostengünstigste Weise hochleistungsfähige
Server-Farmen zu etablieren oder um überkommende Groß-Rechner-Architekturen abzulösen.
Ein Linux-Virtual-Server ist ein lastverteilender Multinode-Cluster in 3-Tier-Architektur. Als sehr
kostengünstige Variante lässt sich ein solches System auch folded etablieren, wobei die schon
vorhandene und hochverfügbare Director-Stufe den Storage hochverfügbar bereitstellen kann. Die
bestechenenden Eigenschaften bleiben dabei voll erhalten:
- hochverfügbar
- hochskalierbar
Die Architektur ist der Einstieg in High-Performance-Computing (HPC) und eine gute Migrationsbasis
für das aufkommende Grid-Computing. Grundlage dieses Konzeptes ist der IPVS (IP-Virtual-Server), der
als Modul des Linux-Systemkerns (Kernel) bereitgestellt ist.
- Die hochverfügbare Director-Stufe (Tier-1) nimmt die Service-Anfragen aus dem User-LAN entgegen
und verteilt sie mit verschiedenen wählbaren Algorithmen in die Last-Stufe (Server-Farm).
- Da die hochskalierbare Server-Farm (Tier-2) selbst keine Storage-Komponenten benötig (Storage wird mit
Netzwerk-Mechanismen aus dem Tier-3 bezogen), können Leistungsengpässe schnell und störungsfrei durch
Hinzufügen weiterer Farm-Server beseitigt werden.
- Die hochverfügbare Storage-Stufe (Tier-3) entlastet die Server-Farm von Tätigkeiten als
"Plattenknecht". Schon einfache hochverfügbare NAS-Filer erfüllen hier voll ihren Zweck auf
sehr kostengünstige Weise.
Verschiedene Topologie-Varianten lassen es zu, dieses für High-Performance-Computing entwickelte
Konzept an besondere Anforderungen anzupassen:
| Standard |
Advanced |
| High Availability |
High Capacity High Availability and Load Balancing |
| Load-Balancing |
Streamline High Availability and Load Balancing |
| High Availability & Load-Balancing |
|
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