Schritte zu einem pro-aktiven Security-Konzept führen in der ersten Instanz über eine selbstkritische
Sicherheitsanalyse.
Seitens der System- und Betriebssystemhersteller gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen inpuncto
Auslieferungssicherheit:
- völlig offen
- völlig geschlossen
Der Grund ist einfach: Für den Security-Status eines betriebenen IT-Systems ist der Betreiber
verantwortlich – nicht der Systemhersteller; ebenso, wie nicht der Automobilhersteller dafür
verantwortlich ist, ob Sie im alltäglichen Fahrbetrieb den Zustand Ihrer Reifen überprüfen, damit eine
relativ hohe Sicherheit gegeben ist, den gewünschten Weg sicher zurücklegen zu können.
Ganz gleich wie nun dieser Hersteller-Ansatz auch lautet, betrachtet dieser Grundansatz nicht den
Umstand, daß ein Rechnersystem für den kunden-individuellen Einsatz dem Customizing unterliegt. Beim
Customizing im Kundenumfeld steht jedoch zunächst einmal die technische Realisierung um Vordergrund - und
die Implementierungsanforderungen erfordern meist die Aufhebung selbst der rudimentärsten
Sicherheitsmechanismen im Betriebssystem.
Ein System, daß nach dem Aufbau und der technischen Integration betriebs-technisch läuft, wird folglich
mit hochgradiger Sicherheit keinerlei Security-Überprüfung standhalten und mit immensen bis katastrophalen
Sicherheitslücken aufwarten.
Security kann man nicht kaufen … denn:
Security ist kein Zustand - Security ist ein Prozess!
Ohne die Frage nach dem 'Was?' läßt sich die Frage 'Wie?' nun einmal nicht klären, denn dem
Maßnahmenkatalog muß der Richtlinien-Katalog vorausgehen - und der wird für eine Leberwurst-Fabrik
sicher weitläufig anders aussehen, als einer für das Verteidigungsministerium …
Wir stehen Ihnen mit unserer langjährigen professionellen Erfahrung bei der Erarbeitung
Ihres individuellen Security-Richtlinienkataloges gern zur Seite.